Okay, vielleicht waren deine Versuche ein bisschen halbherzig.
Aber hey, hast du dir gedacht. SEO-Checkliste – da bekommst du bestimmt eine einfache Schritt-für-Schritt-Liste, die du dann abhaken kannst.
Stattdessen hat dich der Content zu SEO halt überhaupt nicht gecatcht:
Vielleicht hast du vor diesem hier schon ein, zwei, drei andere Blogartikel gelesen und festgestellt: Die Ergebnisse passen überhaupt nicht zu dir und deiner Arbeitsweise!
SEO-Content ist oft nicht für Solo-Selbstständige gemacht!
Weil, sind wir mal ehrlich, der Content rund um SEO ist ganz oft einfach unverständlich oder beinhaltet Workflows, für die man eine ganze Marketing-Abteilung bräuchte. Oder mehrere teure Tools.
Ne ganze Marketing-Abteilung hast du aber nicht. Du bist ne One-Person-Show oder hast im besten Fall 1-2 Menschen, die dir zuarbeiten. Und in verschiedene teure Tools willst du dich weder einarbeiten noch willst du die über Monate hinweg finanzieren.
Also hast du’s aufgeschoben.
Warst wieder auf Insta aktiv, statt an deiner Website zu arbeiten. Hast die App verflucht. Dich selbst auch, aber nur so’n bisschen. Dann vielleicht bisschen mit KI geredet. Versucht, dir so eine SEO-Strategie zu basteln. Aber irgendwie hast du das Gefühl, KI checkt halt nicht, worum es dir geht.
Dein Marketing soll mit deinen Werten Hand in Hand gehen
Weißt du, ich kann dich so gut verstehen.
Das ist auch alles Mist.
Ich weiß, es gibt echt viele Blogs und Podcasts und Bücher zu erfolgreichem SEO. Aber die treffen halt Annahmen, die auf dich vermutlich nicht zutreffen. Außerdem sind die technisch anspruchsvoll geschrieben und es ist schwierig als Anfänger*in zu erkennen, welche Aufgaben priorisiert werden sollten.
Google liefert dir Content für größere Firmen. KI liefert dir das, was KI gut kann: Generische Ergebnisse mit einer Prise Sexismus.
Dabei haben deine Themen einen ganz anderen Fokus.
Du brauchst keine Tipps, die doch wieder irgendwo auf Hustle Culture und sexistischer Kackscheiße basieren.
Du baust dir eine diskriminierungssensible Selbstständigkeit auf, bei der dein Marketing und deine Werte Hand in Hand gehen und bei der du du selbst sein kannst.
Du hast nach einer SEO-Checkliste gesucht, um endlich alle wichtigen Infos auf einen Blick zu haben
Also hast du nach einem Dokument gesucht, das dir die wichtigsten Infos auf einen Blick liefert: Einer SEO-Checkliste.
Hand aufs Herz: Die Ergebnisse waren ernüchternd, oder? Hattest du Lust, dich durch die 25 wichtigsten Tipps zu arbeiten? Hast du das ellenlange Dokument durchgelesen und dich gefragt, ob du jetzt ein PDF runtergeladen oder doch aus Versehen ein Buch gekauft hast? Oder hast du nur kurz die ersten Google-Treffer geöffnet und dann gleich wieder weggeklickt, weil’s irgendwie alles bisschen viel war?
Na, hab ich richtig geraten? Hast du dich wiedererkannt, du Süßmaus?
Ich weiß, dass der Zugang zum Thema SEO nicht einfach ist.
Aber das ist nur die Hälfte der Wahrheit.
Durch diese ganzen komplizierten Texte, die vielen Fachbegriffe und durch den Fokus auf Strategie, Strategie, Strategie! haben sich ungefragt jede Menge SEO-Mythen in deinem Kopf eingenistet.
Lass mal mit den SEO-Mythen in deinem Kopf aufräumen
Vermutlich hörst oder liest du “SEO” und denkst:
Boah nee jetzt. Ich schreibe so gerne, aber SEO… Das ist so trocken und kompliziert. Da soll ich dann meine Texte nur noch mit dem Kopf schreiben und gar nicht mehr von Herzen.
Da hake ich eine Liste mit Keywords nacheinander ab, wo ich doch eigentlich über Dinge schreiben möchte, die mich bewegen.
Außerdem geht es dann gar nicht mehr um das, was ich sagen WILL – sondern nur noch um das, was SINN MACHT um gefunden zu werden. Um Konkurrenzanalyse, um eine passende Strategie, um Inhalte und Struktur, die zum Keyword passen.
Wo bleibe ICH da? Meine Leidenschaft, meine Liebe für mein Thema, all das, was ich unbedingt vermitteln will?! Wie soll mir das jemals Spaß machen, wenn ich so arbeiten muss?!
Ich meine, eine 25-seitige SEO-Checkliste, bei der du ein ganzes Team bräuchtest, um sie umzusetzen… Das wirkt jetzt nicht gerade einladend. Oder intuitiv. Oder so, als könnte es dir Spaß machen.
Schau, die gute Nachricht ist:
Du musst überhaupt gar nicht so arbeiten, wie die meisten SEO-Ratgeber es dir empfehlen!
Du bist kein Dude-Bro, der mit schmierigen Methoden so viel Umsatz wie möglich machen möchte.
Du hast keine Website, deren Branding bisschen so wirkt, wie Coke Zero Werbung. Viel Action. Signalfarben. Alles voll mit Alfa-Gedöns.
Du hast kein großes Team hinter dir und bist nicht auf 5-6 Plattformen unterwegs.
Du hast keinen Spaß daran, deine Texte inhaltlich rein danach auszurichten, was sinnvoll oder lohnend wäre.
Stattdessen hast du ein starkes inneres Feuer. Eine Herzensvision, die du in die Welt trägst.
Du hast Werte und Überzeugungen, nach denen du deine Selbstständigkeit ausrichtest.
Deine Website wirkt ehrlich, geerdet und freundlich.
Du bist Solo-Selbstständige*r oder hast eventuell ein kleines Team, das dir zu arbeitet.
Du lieeebst es kreativ und leidenschaftlich zu schreiben – aber Konsistenz und immer gleiche Abläufe sind vielleicht nicht so deine besten Freund*innen…
Und das darf (und KANN!) dein SEO so widerspiegeln!
Dein Redaktionsplan darf (und sollte, besonders in Zeiten von KI!) auch persönliche Themen beinhalten.
✅ Du darfst einfach drauf losschreiben, ohne vorher eine umfangreiche Konkurrenzanalyse zu machen.
✅ Du darfst nur die SEO-Basics beherrschen und trotzdem starten.
✅ Du darfst deine Strategie daran anpassen, dass du eine Einzelperson bist und keine eigene Marketing-Abteilung hast.
✅ Du darfst so oft oder so selten bloggen, wie du möchtest. Und ändern darf sich das übers Jahr betrachtet auch.
✅ Du darfst die Themen, über die du schreibst, nach deinen Wünschen priorisieren, auch wenn SEO-mäßig etwas anderes sinnvoller wäre.
✅ Du darfst entscheiden, dass du über manche Themen gar nicht schreiben möchtest, auch wenn SEO-mäßig etwas anders sinnvoller wäre.
✅ Du darfst all das UND kannst trotzdem mit deinem Blog und deinem SEO erfolgreich sein.
SEO muss dich nicht lähmen. Und du musst auch vorher keine 20 Bücher lesen und Profi werden, bevor du starten darfst. Du darfst es dir leicht machen und nur die SEO-Basics ganz einfach in deinen Blog integrieren.
Dann kannst du abwarten und schauen, was sich allein dadurch verändert.
Genau das sollte eine SEO-Checkliste reflektieren, damit sie wirklich zu dir und deiner Arbeit passt.
Genau so habe ich eine Übersicht für dich erstellt.
Klar. Verständlich.
10 Tipps zum Ausdrucken und Abhaken.
Dazu eine etwas ausführlichere Erklärung, damit du die Tipps verstehen und einordnen kannst. Speziell für deinen Blog. Speziell für Solo-Selbstständige.
Als PDF, zum Runterladen. Du musst keine E-Mail-Adresse angeben oder dich für einen Newsletter anmelden. Ganz old-school kannst du einfach einmal klicken und schon hast du Zugriff auf das Dokument.
Wenn’s dir hilft, freu ich mich über einen Kommentar 🙂

