Über Katharina Koppert:

Ich wünsche dir eine Selbstständigkeit, die sich ehrlich, echt und lebendig anfühlt!

Dafür braucht es mehr als nur eine Website, die gefunden wird und Texte, die verkaufen. Dafür brauchst du klare Werte und Ressourcen, die dich tragen, wenn es im Außen turbulent wird. 

Lass mal schauen, wie ich dir dabei helfen kann!

Ich bin Texterin & SEO-Beraterin. Und ich bin auch:

  • queer,
  • bisexual,
  • polyamor,
  • chronisch krank,
  • Partnerperson von chronisch kranker Person,
  • Mama (aber nicht die Bauch-Mama),
  • studierte Sprach- und Kulturwissenschaftlerin,
  • Foodie,
  • Japan- und England-Liebhaberin,
  • Katzen-Mensch,
  • im Garten, in Bewegung, mit Buch in der Hand,
  • lieber Tee als Kaffee.

Wenn Menschen mich fragen, was ich arbeite, sage ich:

Dass ich Texte schreibe, für Websites und Onlinemedien.

Und dass ich Menschen helfe. Dabei selbstbestimmt selbstständig zu sein. Ehrlich, echt und lebendig. Mit Texten, die aus dem Herzen kommen. Abseits von Hustle Culture und Pressure Marketing.

Dass mir SEO wichtig ist, weil damit auch kleine Unternehmen online gefunden werden können und es ihnen so möglich wird, entspannter Kund*innen zu gewinnen.

Dass ich über Ethik und Werte im Marketing spreche und darüber, wie eine grenzenwahrende Selbstständigkeit aussehen kann.

 

Aber wenn sie mich fragen, was meine Aufgabe in der Welt ist, sage ich:

Zu leuchten.

Hell und kraftvoll zu leuchten, sodass es alle sehen und sich keiner mehr vor sich selbst fürchten muss.

Laut und unentschuldigt als ich selbst zu leben und zu lieben.

Mut zu machen und Ängste zu nehmen.

Mich stark zu machen, gegen Ungerechtigkeit.

Raum entstehen zu lassen, für das, was sich nicht so leicht halten lässt.

So bin ich zu der Person geworden, die ich heute bin

Ich liebe Schreiben und Sprache und Worte. Als kleines Kind habe ich damit angefangen, Anfang 20 mit meinen Texten vom Deutschen ins Englische und dann ins Japanische gewechselt.

Public Speaking? Absolut mein Ding – ich stand schon auf unzähligen Bühnen!
Gestikulieren, dabei mitten im Satz die Sprache wechseln, im Ausland einfach mal Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch “schon grob verstehen”? Gar kein Thema!
Zu müde, um auf Deutsch zu zählen? Englisch geht immer!

So sah mein Weg aus: 

Katha, 7 Jahre, 1993: Wenn ich groß bin, schreibe ich Bücher!

Ich war mir so lange so sicher darin, dass ich mal Autorin werde.

Ich konnte noch vor der ersten Klasse lesen und schreiben. Meine erste eigene Geschichte habe ich in der zweiten Klasse geschrieben, die habe ich bis heute behalten.

“Eigentlich”, dachte ich, “ist das doch ganz leicht.”

Katha, 16 Jahre, 2002: Ich werde Journalistin und schreibe Reportagen!

Auf dem Gymnasium habe ich mir Bücher gewünscht

  • Zen in der Kunst des Schreibens.
  • Kreativ Schreiben: Handwerk und Technik.
  • Schreiben in Cafés.

In meiner Freizeit habe ich viel geschrieben

Beschlossen, doch lieber Journalistin zu werden. Das schien mir realistischer. In der Schülerzeitung war ich aktiv, habe überlegt, ob ich mich bei der Lokalpresse engagieren kann.

Lange habe ich diesen Traum gehabt, der sich mit meinem anderen Traum – dem von Reisen, Abenteuern, der weiten Welt und anderen Kulturen – hätte gut vereinen lassen. 

In meinem Arbeitszimmer gibt es noch alte Ordner mit Zeitungsartikeln von mir, auf die ich auch nach knapp 20 Jahren noch stolz bin. 

Aber irgendwie… Habe ich mit den Praktika auch gelernt, dass Interviews führen echt anstrengend sein kann, wenn du wie ich lieber im Hintergrund bleibst. Dass du oft auf Events unterwegs bist, in Mitten von Menschenmassen. Und wirklich oft und aktiv und manchmal auch aggressiv auf Menschen zu gehen musst. 

Das war nicht so meins. 

Katha, Anfang 20, etwa 2006: Ich liebe Worte und Sprache!

2005 habe ich Abi gemacht. Natürlich die Abschlussrede schreiben und halten dürfen, vor dem gesamten Jahrgang und allen Eltern.

Ich war jung, ich hatte kein Geld und wollte trotzdem die Welt sehen. Deswegen war ich zuerst als AuPair in Frankreich (da verdient man Geld)
und dann als Erntehelferin in Japan (das kostet kein Geld).
Hab das AuPair-Jahr abgebrochen. Bin 500 km durch Japan getrampt. Habe wieder und wieder erfahren, dass die Menschen gut und wunderbar und hilfsbereit sind.

Meinen (Ex-)Freund kennengelernt. Der war Engländer. Und hat mich charmant auf unserer mehrwöchigen Wanderung durch die Berge von Shikoku gefragt “if I would consider having a relationship with him”.
I said no.
Und dann doch ja.

Wieder zurück in Deutschland habe ich in Tübingen meinen Bachelor in Japanologie und Anglistik gemacht.

War 2009 nochmal ein halbes Jahr in Japan. Habe dort meine Beziehung geöffnet. Tee geerntet, Tee getrunken, alles über Tee gelernt und das geilste Leben gelebt.
(Habe ich erwähnt, dass ich Tee liebe?!)

Im Ausland lernt man nicht nur eine neue Sprache, heißt es. Im Ausland öffnet sich das Herz für das Neue, Ungewohnte, man lässt Vorurteile zurück und besinnt sich aufs gemeinsam Menschliche.

Mein Herz hat sich zwei Situationen behalten:

1)
Der Bäuerin auf dem einen Farm Stay sage ich stolz (natürlich auf Japanisch):
Ich weiß wie das heißt. Das ist ein ‘Unkraut’.”
“Ja” sagt sie. “So heißt das Wort. Aber eigentlich gibt es kein Unkraut. Nur Pflanzen, die am falschen Ort wachsen.”

2)
Mit der Schwester von meinem japanischen Lover sitze ich auf ihren Feldern zwischen Auberginen-Pflanzen und ernte.
“Yappari” sagt sie, “kore ha ningen-rashii.”
“Erm,” sage ich. “Das verstehe ich nicht. Was heißt ‘ningen-rashii’?”
“Es heißt,” sagt sie, “dass das, was wir hier gerade tun, uns als Menschen ausmacht.

Auf dem staubigen Boden sitzen. In Gemeinschaft mit tollen Menschen. Pflanzen in den Händen, die uns nähren. Von denen wir wissen, dass alle ihren Sinn haben – auch wenn manche von ihnen auf unseren Feldern vielleicht am falschen Ort wachsen.

Ja, vielleicht ist es das, was uns als Menschen ausmacht.

Und vielleicht habe ich mir mein Studium nicht nur ausgesucht, weil ich Sprachen liebe.
Sondern auch, weil ich eine Kultur liebe, die die krassesten Gegensätze vereint und die alles Leben so sehr liebt, dass dort auch Pflanzen und Steine als Gottheiten betrachtet werden (können).

Katha, Mitte 20, 2010: Ich bin jetzt erstmal im Ausland!

3 Jahre hatte ich eine Fernbeziehung: Deutschland => England. Andere haben in den Semesterferien gearbeitet, ich habe vorher jeden Cent gespart, damit ich mir mein Flugticket nach London und von dort den Zug nach Bristol oder Brighton leisten konnte.

Hab richtig coole Praktikumsplätze abgesagt, weil ich lieber Beziehungszeit wollte.

Nach dem Abschluss dann beschlossen: Ich will jetzt wissen, ob wir eine Zukunft haben.

Deswegen bin ich nach England gezogen und habe meinen Master dort gemacht.

In Intercultural Communication & International Business.
Das klingt fancy, war aber eigentlich hauptsächlich angewandte Linguistik und damit ganz passend zu meinen Interessen:
“How to do things with words?” (also eigentlich Speech Act Theory) war das theoretische Framework meiner Masterarbeit, “Gender and Politeness in Japanese Speech“ das eigentliche Thema.

Katha ab 2012: Mäandern.

Manche Wege sind gradlinig. Meiner ist es nicht. Vielleicht ist das Teil meines Familienerbes.

“Weißt du”, hat meine Mama immer gesagt. “Ich hab auch erst Hauptschule gemacht, dann mein Abi nachgeholt, studiert und dann noch meine Doktorarbeit geschrieben. Du darfst deinen eigenen Weg gehen.

Habe ich genau so gemacht.
Unterschiedliche Jobs, unterschiedliche Schwerpunkte, interkulturelles, sprachliches, Assistenz, Sales, Vertrieb,…

Geblieben ist das Wissen, dass ich gerne bestimme, keine Angst vor Verantwortung habe und lieber selbst Chefin bin als fügsam Anweisungen auszuführen. Dass exzentrische Firmen und Vorgesetzte am besten zu mir passen. Dass ich super gut mit Menschen kann und besonders die internationalen Kollegen mich immer gefeiert haben. Dass mir meine Work-Life-Balance wichtig ist und dass ich Büro-Pflicht echt nicht so geil finde.

“Das läuft jetzt so weiter”, dachte ich. “Arbeiten, sparen, investieren, irgendwann auf Teilzeit reduzieren oder mein eigenes Ding machen.”

Dann kam 2020. Hi Corona.

Katha, Mitte 30, ab 2020:”What the Fuck, Leben, What the Fuck?!”

2020 hatte es in sich!

Also für uns alle, so als Gesellschaft. Für mich, als Einzelperson. Und für uns – meinen Freund, seine Freundin und mich – als Familie.

Wisst ihr noch im Februar, als so ganz langsam die Corona-News aus China in Deutschland ankamen und wir uns alle unsicher waren, was das jetzt genau bedeutet?
Zu der Zeit hatten wir schon beschlossen, dass wir als polyamore Triade zusammenziehen und waren gerade auf Wohnungssuche.

Und dann bin ich am 21.3.2020 – also genau 1 Woche nach Start des Corona Lockdowns – direkt an Corona erkrankt und habe seitdem Long Covid.

‘Fulcrum’ ist eins meiner liebsten englischen Wörter. ‘Angelpunkt’ heißt das. ‘Drehpunkt’. Das Stück, um das sich alles andere herum arrangiert.

Wie um diese Krankheit.

Alles in meinem Leben muss neu ausgerichtet werden.

Kann ich Kinder bekommen oder ist das gesundheitlich gefährlich?
Werde ich gesund genug, um zu eltern?
Kann ich arbeiten und wenn ja, was? Von wo? Wie viele Stunden die Woche?
Kann ich je wieder Sport machen?
Wie finde ich Sicherheit, wenn sich andere Menschen plötzlich wie eine Bedrohung anfühlen?
Was bedeutet es, dass mir über Jahre hinweg keiner glaubt?

“Alles in meinem Leben muss neu ausgerichtet werden.” Das klingt ordentlich. Aufgeräumt.

Make no mistake:

ICH habe das neu ausgerichtet.

Mein ganzes, verdammtes Leben.
Alle Wünsche, alle Träume.
Millimeter für Millimeter habe ich mir neuen Handlungsspielraum erkämpft.
Habe ausprobiert, aufgegeben, neu versucht, ausgewertet, rekalibriert, angepasst, neu probiert.
War sanft mit mir, wütend mit mir, ängstlich, verzweifelt, einsam und enttäuscht.

Ich glaube ziemlich fest daran, dass man die meisten Herausforderungen als Chancen sehen kann. Ich glaube sogar, dass mir das liegt und dass mich meine Krankheit zu einem spannenderen, sanfteren, reflektierteren, liebevolleren Menschen gemacht hat.

Aber meine Fresse, darauf hätte ich lieber verzichtet! Echt jetzt.
Es war Scheiße und scheiße anstrengend war es auch.

Es stimmt nicht, dass du dich selbst verraten musst, um mit deinem Marketing Erfolg zu haben.

Katha, ab jetzt und für immer. für dich und für mich.

Es stimmt nicht, dass wir alle unsere Probleme lösen können. Oder mit dem Kopf lösen können. Oder alleine lösen können.

Es stimmt nur, dass wir uns immer wieder neu einlassen können.
Auf die Hoffnung.
Auf das Leben.
Auf uns und unsere Körper und unsere Wünsche und Träume.

Es stimmt nicht, dass wir irgendwann die Sicherheit finden, die wir uns vielleicht wünschen (und die auch echt geil wäre, ich mein jeden Tag zuverlässig arbeiten zu können ist schon ein fucking Privileg…!) und es stimmt auch nicht, dass irgendwann alles gut wird, weil Zeit und Wunden und so.

Es stimmt nur, dass sich alles immer und immer und immer wieder verändert. Dass wir mutig sein können und uns mit verändern, auch immer und immer und immer wieder. Und dass uns am Ende immer irgendwie die Liebe trägt.

Es stimmt nicht, dass ein Menschenleben einem bestimmten Ablauf folgen muss, um als “gut” zu gelten und mit “gut” meine ich “erfolgreich und gesellschaftlich akzeptiert” und damit meine ich final auch irgendwo “wertvoll und lebenswert”.

Es stimmt nur, dass ich und du und wir alle immer und immer Würde und Selbstwirksamkeit verdient haben.

Es stimmt nicht, dass Erfolg und Härte zusammengehören oder Selbstständigkeit und 24/7 arbeiten.

Es stimmt nur, dass wir alle in einer Welt leben, die Härte feiert und Erfolg auf eine ganz bestimmte, sehr männliche Weise definiert. Dass es eine Mammutaufgabe ist, uns von diesen Überzeugungen zu befreien und der Raum dafür dann entsteht, wenn wir ihn uns selbst schaffen. Mini-Schritt für Mini-Schritt.

Es stimmt nicht, dass du dich selbst verraten musst oder gegen deine Werte handeln oder deine Selbstwirksamkeit abgeben, um mit deinem Marketing Erfolg zu haben.

Es stimmt nur, dass du dir immer immer Hilfe holen darfst und kannst und sollst. Dass du gleichzeitig auf dich selbst vertrauen darfst, denn dein Marketing wirkt dann, wenn es sich aus dir selbst heraus stimmig anfühlt.

Und es stimmt auch nicht, dass du die beste, ausgeklügelste Marketing-Strategie brauchst und die Website-Texte mit dem meisten Wumms.

Es stimmt nur, dass die Menschen sich bei dir gesehen fühlen wollen und im besten Fall auch ein bisschen so, als ob du für sie da bist. Und weißt du was? Dafür brauchst du nicht die beste Strategie und auch kein Wumms. Dafür brauchst du dich selbst. Liebevoll und klar und ehrlich. Mit Worten, die aus deinem Herzen kommen.

Das ist der Anfang. Dabei helfe ich dir zuerst.

Und um den Rest kümmern wir uns dann auch. Langsam, achtsam und mit Gefühl. Weil SEO gar nicht heißt, dass du nur so trockene, strategische Texte schreiben darfst. Weil du dein Herz so dringend für deine Texte brauchst.

Und weil ich dir eine Selbstständigkeit wünsche, die sich ehrlich und echt und lebendig anfühlt.

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